26.3.2020

FAQ zur Hefeproduktion in Zeiten des Coronavirus

1. Die Nachfrage nach Hefe ist beträchtlich gestiegen - können Sie die Steigerung ungefähr beziffern?
Nein, die Bestellungen sind deutlich erhöht, aber es kann nicht beziffert werden, wie hoch die tatsächliche Nachfrage ist.

2. Können die Hefewerke in Deutschland die Produktion steigern? Oder ist das kurzfristig nicht möglich?
Die Hefehersteller in Deutschland haben den Ausstoß an Würfelhefe bereits deutlich erhöht und produzieren am Limit der Verpackungsfähigkeit. Weder die Rohstoffverfügbarkeit noch die Fermentationsleistung stellt ein Problem dar. Jedoch sind auch wir mit personellen Schwierigkeiten konfrontiert und tun alles, um die Sicherheit unserer Mitarbeiter zu gewährleisten. Dies kann in einigen Fällen auch zu Schwierigkeiten bei der Organisation von Produktion und Logistik führen.

3. Gibt es einen anderen Weg als den Einzelhandel, um als Verbraucher Hefe zu kaufen?
Früher haben Konsumenten Hefe bei Ihrem Bäcker gekauft. Bäcker werden in der Regel mit 500g-Blöcken beliefert, davon können sie abschneiden.

4. Gibt es die Steigerung in ganz Deutschland oder gibt es regionale Unterschiede?
Es gibt keine erkennbaren regionalen Unterschiede.

5. Wird sich der Hefepreis wegen der Nachfrage erhöhen?
Der Lebensmitteleinzelhandel setzt die Preise für Würfelhefe im Wettbewerb fest. Aktuell sind uns keinerlei veränderte Preisstellungen bekannt.

6. Wie stehen die Hefehersteller zu Hamsterkäufen?
Uns haben bereits Nachrichten erreicht, dass Kunden ganze Kartons Würfelhefe kaufen, sobald diese in die Regale eingeräumt werden. Wenn so wenig umsichtig konsumiert wird, ist es klar, dass Hefe als Mangelware erscheint. Sie können aber sicher sein, dass wir unsere Kunden regelmäßig wöchentlich versorgen. „Hamstern“ ist nicht notwendig!